Sonntag, 19. Februar 2017

Ein Ende, ein Anfang und alles (fast) beim Alten.


Tja, jetzt habe ich es doch tatsächlich getan. Ich habe meinen Blog zu Wordpress transferiert. Ab sofort bin ich dort zu finden und zu lesen. Hier werde ich keine weiteren Beiträge mehr posten. Aber ich habe alle meine bisherigen Texte von hier in einen großen Koffer eingepackt und mitgenommen. In meinem neuen Blog werdet ihr alles nachlesen können, was ich im letzten Jahr so von mir gegeben habe.

Falls mich jemand fragt, warum und wieso und weshalb gerade jetzt? Ich kann euch keine Antwort geben. Es war eine relativ spontane Bauchentscheidung und es wird schon passen. Sicher gab es auch einige sehr praktische Gründe, aber ehrlich, wer will die schon wissen!?

Ich wünsche euch was.
Habt es gut und wir lesen uns dann hoffentlich bald an meiner neuen Adresse:
vrojongliert.wordpress.com






Samstag, 18. Februar 2017

Mitmachblog: Von Perlen - sichtbaren, unsichtbaren und lebendigen.


Der Mitmachblog. Dient dazu, Blogger zu vernetzen. Quasi die eigenen Leser zu anderen Autoren weiter zu leiten und zum Lesen einzuladen. Reinlesen lohnt sich. Weil das jeweilige Thema von mehreren Blickwinkeln betrachtet wird und die Texte auf diese Weise schön bequem auf einer Seite zusammengefasst sind. Offiziell mitmachen funktioniert bisher aber nur für die, die ihren Blog bei Wordpress haben. Lesen kann eh jeder. Ich verfolge den Mitmachblog über Facebook.  Ich lasse mich gern vom Wochenthema inspirieren. Außer Konkurrenz und heimlich, still und leise auf der Nebenfahrbahn. Manchmal gibt es nämlich auch im Hause von Frau Vro ad hoc nicht viel zu sagen. Und das, obwohl ich zusätzlich zu meinen drei Mannen die Muse, den Schweinehund, Heinzelfrau Rosalind und den Lebens-Ernst dazu genommen habe.

Freitag, 17. Februar 2017

Treue und Untreue.

Ich bin untreu. Ja wirklich. Ich habe sogar ein schlechtes Gewissen deshalb. Ich bin drauf und dran, etwas lieb Gewonnenes hinter mir zu lassen und woanders noch einmal ganz von vorne anzufangen. Dabei hat die Liebe kaum ein Jahr gedauert. Aber seit Monaten schiele ich da schon hin.

Und jetzt habe ich es getan. Bin untreu und fahre zweigleisig. Am zweiten Gleis derzeit noch unsichtbar und ganz im Geheimen. Muss mich noch umsehen. Will den Wechsel so verlustlos wie möglich gestalten. Wie kann ich die Vergangenheit mit hinüber nehmen?

Witzig, dass ich das gerade heute schreibe. An dem Tag, an dem ich den Liebsten kennengelernt habe. Ein Vierteljahrhundert und ein paar Zerquetschte. Wow. Ich bin selber immer wieder erstaunt, wie die Jahre vergangen sind. Was wir erlebt und ausgehalten und aufgebaut haben. Schön ist das. Heute morgen habe ich ihn am Hals gekitzelt und kichernd festgestellt, dass er sich jetzt schon sehr lange von mir sekkieren lässt. Und ob er es wohl noch ein paar Jahre länger aushielte ...

Und dann schreibe ich von Untreue. Mache Andeutungen. Dabei geht es ja nur um (m)einen Blog. Ein Kind meiner Fantasie. Aber ich sehe es schon kommen. Blogspot bleibt nicht mein Zuhause. Es ist nur noch eine Frage der Zeit. Auch wenn ich in den letzten Wochen und Monaten immer wieder geschrieben habe, dass ich aus Zeitmangel, Bequemlichkeit, was auch immer sicher nicht einen anderen Blog anfange. Ja, da sieht man wieder, wie mir zu trauen ist! Oder ist es eher eine Optimierung der Gegebenheiten?

Lasst euch überraschen, ihr Lieben! Wenn es soweit ist, werdet ihr es als erste erfahren.


In einem kleinen Apfel ...


Letztens beim Kochen habe ich das hier zufällig entdeckt. Beinahe hätte ich es noch nicht einmal bemerkt. Wie das eben so ist, wenn man monoton Apfel um Apfel teilt und schält und das Kerngehäuse entfernt. Beinahe hätte das Messer geradewegs durchgeschnitten. Ich habe alles liegen und stehen lassen und meine Kamera geholt. Das Kochen wurde unterbrochen. Der Tisch leer geräumt. Die Apfelhälfte platziert. Unten einen Schnitz weggeschnitten, damit er stabil liegt. Apfelschnitzkauend habe ich die Kamera eingestellt und mich gefreut.

Donnerstag, 16. Februar 2017

Mitmachblog: Abends Perlen!


Also eigentlich ... eigentlich wollte ich ja was Anderes schreiben. Es gibt da diesen Mitmachblog, der Blogger und Autoren vernetzen soll. Wieder mal das leidige Thema zwischen Wordpress und anderen Bloganbietern. Geht nicht. Auch wurscht. Okay, nicht ganz. Ich bin gerade etwas in Fahrt und deshalb mag ich nicht ganz so auf ordentliche Wortwahl achten wie ich das sonst tue, wenn ich mich schön ausdrücken will. Außerdem rede schreibe ich wirr. Ich will auch nicht drauflosfluchen. Bringt nix. Und vom Mitmachblog rede ich auch nicht, sondern von etwas Anderem, das mich aus der Fassung bringt, aber darauf komme ich gleich noch. Aber sei’s drum. Wo war ich? Ach ja!
Der Mitmachblog hat immer ein Wochenthema. Wer das aussucht und warum und wieso, das ist mir noch nicht ganz klar. Macht mir aber auch keine grauen Haare. Ich lese da mit, schiele manchmal mit sehnsüchtigen Blicken hinüber und bleibe dann wieder in meinem  eigenen Bloggerversum. Vielleicht ja eh besser, wenn ich mir da nicht noch etwas umhänge. Aber einmal etwas zum Thema schreiben kann ich ja trotzdem. Oder nicht.
Diese Woche geht es da um Perlen. Ich hatte sogar schon einen anderen Text dazu. Nur ist da jetzt etwas passiert, was ja viel besser passt. Aber lest am besten selbst ...

Mittwoch, 15. Februar 2017

Be my Valentine!

Ach ja. Gestern war Valentinstag. Seit zwei Wochen oder mehr geistert das durch die Werbung. Hier in diesem Haus wird nicht viel Aufhebens gemacht. In manchen Jahren verschicke ich nach Lust und Laune Blumenfotos aus meinem Garten. Via Mail oder Whats App. Manchmal verteile ich auch echte Blümchen. Heuer mache ich das alles nicht.
Ich habe schlechte Laune. So miserabel schlechte Laune, dass ich mich daheim einigle und niemanden sehen will. Kann vorkommen und ist nicht in dem Sinn beunruhigend. Was den Valentinstag anbelangt vielleicht schlechtes Timing. Macht aber auch nichts. Geht vorbei. Der Liebste boykottiert diesen Tag ohnehin meistens, weil er den Kommerz und das Getue drum herum nicht mag. Okay, eine Tafel Schokolade bekomme ich trotzdem. Vom Zotter. Schokolade macht glücklich.
Ich bekomme einige Nachrichten und habe beinahe ein schlechtes Gewissen, weil ich nicht adäquat antworte. Ich bin so grummelig, dass es einfach nicht geht. Am späteren Nachmittag heize ich das Backrohr an. Wenn schon keine Blumen an diesem Tag, dann zumindest Muffins. Apfel-Marzipan-Muffins. Zuckrig, mandelig, süß. In Herzform. Wenigstens das muss drin sein. Mein einziges Zugeständnis an den Valentinstag.
Ich schmunzle süffisant in mich hinein, als ich daran denke, es wäre doch wirklich die Krönung dieses bescheidenen Tages, wenn ich die jetzt noch anbrennen ließe. Tue ich aber nicht. Alles geht gut. Und nach dem ersten Muffin ist auch die miese Laune endlich wieder dahin. Verstehe einer diese Frau!
Doch jetzt schreite ich zur Verteilung. Ein süßer Valentins-Gruß an meine Lieben! Und für euch anderen leider nur ein Bild. Ich kann euch versichern, sie schmelzen butterweich im Mund. Das Marzipan klebt sich nachhaltig in jede Zahnlücke. Und dieser Duft! Mhmmmm! Was für ein Gedicht! Nicht nur Schokolade macht glücklich.



Weil da der Wunsch nach einem Rezept war, folgt dieses jetzt als kleiner Nachtrag. Mit dem Zusatz, dass Frau Vro nur ungern bäckt. Aber das kennt ihr ja schon und nehmt es folglich gar nicht mehr sonderlich ernst.
Apfel-Marzipan-Muffins:
1 kleinen Apfel schälen, entkernen, klein schneiden (grob raspeln geht auch). 150 g Mehl und 1 ½ TL Backpulver sieben. Mit den Apfelstücken oder –raspeln und 50 g gehackten Mandeln (hier gab es nur geriebene) vermischen. 2 Eier schaumig schlagen. Mit 120 g Zucker, ½ Packerl Vanillezucker, 120 g Butter/Margarine, einer Prise Salz und 6 EL Milch glatt rühren. (Das funktioniert so nicht. Besser ist es, Butter und Zucker zuerst glattrühren und die Eier nach und nach unterrühren, sonst wird das nur flockig. Die Milch kommt dann zum Schluss rein.) 100 g Marzipanrohmasse zerbröckeln und unterrühren. Zuletzt die Mehlmischung unterheben. Teig in (gefettete) Muffinformen füllen und 15 bis 20 Minuten bei 180°C Umluft backen.
Kurz überkühlen lassen, gegen gar zu gierige Familienmitglieder verteidigen und genießen. Oder einfach doppelte Masse backen!


Dienstag, 14. Februar 2017

Gestatten! Mein Name ist Hund. Schweinehund.



Sie kennen mich nicht? Natürlich kennen Sie mich. Sehr gut sogar. Nur gesehen haben Sie mich noch nie.
Frau Vro hat wieder zu den Nadeln gegriffen. Das wollte sie schon lange. Immerhin hat auch die Muse ihr Alter Ego bekommen. Es war nur eine Frage der Zeit, dass die Realisierung der glorreichen Vier eine Fortsetzung findet. Warum ausgerechnet ich als zweites dran komme? Wahrscheinlich hat ihr die Muse etwas zugeflüstert.
Eigentlich schwebte ihr ja jemand ganz Anderer vor. Ein Schweinhund mit dickem fetten Bauch. In Rosa. Mit hängenden Ohren und einem Gesicht von einem Boxer. Den Hund meine ich. Nicht den Schläger. Aber ursprünglich sollte ich dann schon ein wenig die Ausstrahlung von einem Schläger haben. So sah das Bild in ihrem Kopf aus. Sehr schmeichelhaft, das kann ich Ihnen sagen! Das meine ich ironisch. Ich bin nämlich kein Schläger. Zumindest nicht grundsätzlich. Ich habe es gerne gemütlich.
Frau Vro war selber überrascht, als ich da so fix fertig vor ihr lag. Ihre Kinder meinen, ich sei eine Maus. Aber ehrlich. Sehr genau hingeschaut haben sie nicht. Ich finde nämlich, dass ich schon so etwas wie eine Hundeschnauze habe. Die rosa Nase ist übrigens mittlerweile schwarz. Das passt besser. Aber Frau Vro mag keine Kekse mehr zerbröseln für neue Fotos. Ich hätte mich ja angeboten, dass ich sie dann aufesse. Sie meint, mein Bäuchlein wäre eines echten Schweinehundes völlig unwürdig. Lächerlich klein. Mir gefällt es. Vielleicht schaue ich ein wenig schmächtig aus, aber das mache ich mit meiner Klappe auf jeden Fall wieder wett. Und Sie finden, dass meine Ohren wie Mausohren aussehen? Ich für meinen Teil habe auch bei Hunden schon solche Schlappohren gesehen. Und bei Schweinen auch. Weil wir schon bei Schweinen sind und ich Sie, werte Leser, tuscheln höre, dass meine Hautfarbe absolut Schweinehund-untypisch sei ...
Das ist gar nicht war. Darf ich darauf hinweisen, dass es auch bei Schweinen braun gefärbte gibt und solche mit wolliger Behaarung Beborstung. Sehen Sie sich doch bitte das Mangalica-Schwein an und dann seien Sie ehrlich: Es gibt eine gewisse Ähnlichkeit. Bis auf die Hundeschnauze. Ich bin schließlich ein Schweinehund und kein Mangalica-Schwein. Sauberer bin ich auch. Ich bin ein Haus-Schweinehund. Das bin ich den Herrschaften hier schuldig. Außerdem geht wirklich nichts über ein warmes duftendes Schaumbad mit Knabbereien und Sekt. Bei Kerzenschimmer.
Quelle: www.wollschweinhof.com
Frau Vro schaut mir gerade über die Schulter und fragt mich belustigt, warum ich heute so förmlich und per Sie bin. Sie hat wirklich keine Ahnung. Ich will den bestmöglichen Eindruck hinterlassen. So ist das. Aber wenn Sie meinen, dass ich hier nicht so geschraubt schreiben muss ... bitte sehr ....
Ein wenig nervös war ich schon, wie das wird, wenn ich auf einmal hier auftauche. Nämlich wirklich und nicht mehr nur als imaginäre Figur. Die Muse ist übrigens begeistert. Sie hat sich extra in ihr rotes Abendkleid geworfen und ihre roten Schuhe angezogen. Diese roten Schuhe, ihr erinnert euch? Die sind der Wahnsinn. Ich bekomme allerdings keine eigenen. Will ich auch nicht. Der Muse stehen sie viel besser.
Für mich ist eine Latzhose in Arbeit. Deshalb seht ihr mich auch nur mit dem großen Keks auf den Fotos. Damit ich niemanden kompromittiere. Ein Ringelschwänzchen habe ich übrigens auch. Aber das zeige ich auch nur ganz auserwählten und engen Freunden. Vielleicht gegen eine Packung Kekse oder so. Irgendwo hier im Blog findet ihr die Mail-Adresse von Frau Vro. Vielleicht fragt ihr die Adresse nach, dann könnt ihr die Kekse gerne schicken.
Frau Vro schimpft gerade, ich soll das lassen. Es wird keine Keks-gegen-Ringelschwänzchen-Foto-Tauschaktionen geben. Ich soll mich schämen. Das hier ist ein anständiger Blog. Wenn ich nicht gleich ordentlich schreibe, dann fällt der Beitrag der Zensur zum Opfer. Hach! Nicht ein kleines bisschen Spaß gönnt sie einem. (Aber vielleicht finden wir noch eine Lösung wegen der Kekse ...)
Ich bin pappsatt, ich kann jetzt mindestens eine Stunde nix mehr essen!
Das einzige, was ich vielleicht beanstanden könnte, ist meine Größe. Ich bin ein wenig klein geraten. Ich bin tatsächlich kleiner als die Muse. Ein richtig kleiner Schweinehund. Ich sehe schon, das muss ich durch ganz viele Schweinehund-Aktionen wieder wettmachen. Klein, aber oho! Hat die Muse geflüstert und mich links und rechts geküsst. Hihi! Ich war ganz glücklich. Fast so glücklich wie zu Weihnachten, wenn es Vanillekipferl gibt. Und dann habe ich es gleich brühwarm dem Lebens-Ernst unter die Nase gerieben. Der ist ganz blass geworden vor Neid.
Jedenfalls ist er gleich zu Frau Vro gerannt, dass sie jetzt schneller stricken soll. Er will auch von der Muse geküsst werden. Na hoffentlich erlebt er keine Enttäuschung. Die Projekte von Frau Vro werden nicht immer so, wie sie sich das vorstellt. Womöglich mag ihn dann die Muse gar nicht küssen.
So, und jetzt sagt endlich! Wie findet ihr mich. Passt das so? Oder bin ich zu wenig schweinehundig?
Schau ich gut aus? Ich kann euch vor den Bildschirmen sehen! Also was sagt ihr?